Kabale und Liebe
Auswahl:
Da uns unsere Deutsch Professorin vorgeschlagen hatte, gemeinsam ins Theater zu gehen, nahmen wir das Stück “Kabale und Liebe” noch einmal genau durch und sahen uns auch den Film dazu an.
Ich finde die Geschichte von Luise und Ferdinand sehr interessant und deswegen habe ich diesen Eintrag gewählt.
Friedrich Schiller
Friedrich Schiller wurde am 10. November 1759 in Marbach am Neckar geboren. Mit 13 Jahren ging er auf die Militärakademie. Durch das Stück “Die Räuber” flog er mit 16 Jahren von der Schule. Er studierte Jura, Medizin und wurde Militärarzt in Stuttgart.
Ab 1782 arbeitet Schiller als Bibliothekar und anschließend als Theaterdichter in Mannheim bevor er nach Leipzig und Dresden kommt.
Durch Goethe, den er 1788 kennen lernt, wird er zum außerordentlichen Professor für Geschichte und Philosophie an der Universität Jena und bekommt wegen seines dauerhaften schlechten Gesundheitszustandes sogar finanzielle Unterstützung vom Herzog von Meiningen.
1790 heiratet er seine Verlobte Charlotte von Lengenfeld, mit der er 9 Jahre später nach Weimar zieht. Hier entwickelt sich die Freundschaft zu Goethe und in kürzester Zeit erscheinen seine bekanntesten Dramen, die ihn überall zum gefeierten Dichter werden lassen.
1805 stirbt er in Folge seines dramatischen Gesundheitszustandes am 9. Mai in Weimar.
Kabale und Liebe
Luise, ein bürgerliches Mädchen, ist in den adeligen Ferdinand verliebt. Er möchte sie heiraten, doch sein Vater, der Präsident ist dagegen und auch Luises Eltern sind skeptisch.
Weil sein Vater ihn außerdem mit Lady Milford, einer Adeligen, verheiraten will, schmiedet er mit dem Sekretär Wurm, der ein Auge auf Luise geworfen hat, eine Intrige.
Sie nehmen Luises geliebten Vater gefangen und erzwingen von Luise einen Liebesbrief an Marschall von Kalb. Damit ihr Vater frei kommt, muss sie auch noch einen Eid vor Gott sprechen, den Brief aus freien Stücken geschrieben zu haben.
Wurm lässt den Brief “zufällig” vor Ferdinand fallen, der ihn liest und Luise daraufhin zur Rede stellt. Luise hat keine andere Möglichkeit, als zu lügen.
Blind vor Wut mischt Ferdinand Gift in Limonade, die er Luise zu trinken gibt. Während das Gift zu wirken beginnt erzählt Luise Ferdinand die Wahrheit. Völlig verzweifelt trinkt Ferdinand den Rest der Limonade.
Unterschied
Film – Theater

Der wesentliche Unterschied zum Film besteht darin, dass das Theaterstück modernisiert wurde. Das finde ich auch gut, weil wir heutzutage etwas Modernes erwarten. Das wird durch Dinge wie die Kleidung,
| Rokoko-Mode | Normale alltägliche Kleidung |
aber auch durch die Sprache
| Alte Sprache | Teilweise waren es exakt die gleichen Texte, aber es wurden auch moderne Sprüche und Ausdrücke in englischer Sprache verwendet: “Nespresso, what else?”, “Das ist ja crazy!” oder “Business, business, business.” |
sehr gut erkenntlich.
Toll fand ich, dass die Beziehung zwischen dem Liebespaar im Stück sehr realistisch dargestellt wurde.
| Kein Sex vor der Ehe | Heute ist es normal bereites vor der Ehe Sex zu haben und gehört fast schon zum Erwachsen werden dazu. |
Die Szene, in der Ferdinand den Brief findet, gefiel mir im Film besser als im Theaterstück.
| Ferdinand findet den Brief durch Wurm. | Luise hält den Brief in der Hand und Ferdinand entdeckt und liest ihn. |
| Ferdinand droht Marshall von Kalb. | Ferdinand bringt Marshall von Kalb um. |
Ein sehr wesentlicher Unterschied war mit Sicherheit auch, dass Luise durch den Eid den sie geschworen hatte nicht die Wahrheit sagte. Heute würde niemand mehr, “nur” wegen eines Eides zu Gott, sein Leben opfern.
| Opfert ihr Leben um einen Eid vor Gott nicht zu brechen. | Sprach keinen Eid und versuchte Ferdinand zu erklären, dass sie gezwungen wurde diesen Brief zu schreiben. Ferdinand glaubte es ihr nicht. |
Ein eher unwichtiger Unterschied, vermutlich zur Vereinfachung, ist:
| Die Mutter ist für die Beziehung zwischen Ferdinand und Luise. | Die Mutter kommt nicht vor. |
Zwei Szenen haben mir besonders gut gefallen:
Besonders gut gefallen hat mir die Szene, in der Luise zu Lady Milford geht. Luise ist sehr schlagfertig und weiß sich gegen die Vorurteile Lady Milfords zu wehren.
Auch die Szene, in der Wurm Luise den Brief diktiert, ist bei mir hängen geblieben. Luise war sehr verzweifelt und versuchte einige Male sich selbst aufzuhalten einen Fehler zu begehen, konnte es aber durch die Liebe zu ihrem Vater und die Angst um ihn nicht.
Reflexion:
Der Besuch im Phönix hat mir gezeigt, dass ich das Theater wirklich mag. Ich finde es jedes mal wieder bewundernswert, wie man gewisse Szenen spielen kann, ohne irgendeinen Ausdruck im Gesicht zu haben oder einfach loszulachen.
Quellen:
Biographie:
http://www.e-coin.de/e-coin/index.html?archiv/000/index-inhalt.php?cs_a_beitrag=001-00015 (01.06.09)
Inhaltsangabe:
Literaturmappe vom Unterrichtsfach Deutsch
Bilderquellen:
Schiller:
http://www.helsinki.fi/hum/sala/images/schiller.jpg (01.06.09)
Kabale und Liebe:
http://www.oeh.jku.at/files/imagecache/normalnode/files/kabale.jpg (01.06.09)
Luise und Ferdinand: http://www.nachrichten.at/storage/scl/import/alfa/kultur/103136_m0w283h200q75v11238.jpg (01.06.09)
Eintrittskarte:
gescannt


Bernhard Schlink wurde am 06.07.1944 bei Bielefeld geboren und wuchs in Heidelberg auf.





Nur vom Plattl-Hans wird Wastl gerecht behandelt. Er nimmt ihn zu ihm auf und lernt ihm Flöte spielen und lesen. Vorher hatte keiner gedacht, dass er jemals lesen können würde.
verwitweten Landarbeiterin Adelheid Marksteiner geboren und direkt nach der Geburt von einem Landarbeiterehepaar adoptiert.
Mein Blick streift durch das voll besetzte Lokal. Meine Freundinnen warten bereits auf mich. Sie winken mir zu. Ich kämpfe mir den Weg zu ihnen durch und setze mich dazu. Wir beginnen sofort Neuigkeiten auszutauschen. 
